Vor hundert Jahren ist am 11.11.1915 Wilhelm Kämmerle gefallen.
HIER KLICKEN!
Archiv der Kategorie: Unsere Gegenwart
Flusskraftwerk Wannweil
Zum Areal der Spinnerei und Weberei Wannweil gehörte ein Flusskraftwerk an der Echaz. 1994 wurde es nach der Stillegung von den neuen Besitzern wieder in Betrieb genommen. 1907 wurden die Turbinen von der Firma Voith in Heidenheim geliefert.
Fast lautlos rauscht die Echaz durch das Turbinengehäuse. Die Turbinenschaufeln drehen über eine Welle ein großes Schwungrad.
Im Januar 1994 war dieWiederinbetriebnahme der generalüberholten Turbinenanlage durch die Holy-Kraftwerkgesellschaft,
Die Kraftübertragung vom Schwungrad zum Generator.
Der Generator steht hochwassersicher ein Stockwerk höher. Ein mächtiger Flachriemen übersetzt die Umdrehungen des Schwungrades an die Welle des Generators.
Zwei Turbinen bringen eine Stundenleistung bei Vollast von
etwa 225 kW (kleine Turbine 50 kW, große Turbine 160 kW).
Tanz-Gala „Bewegte Zeiten“ mit „Schellack“ und „Shirley Apple und the Sweet Peas“
Zu einer flotten Zeitreise durch neun Jahrzehnte lädt der Förderverein der Uhlandschule Wannweil am 24. Oktober ins Gemeindehaus Wannweil ein. Die A-Cappela-Gruppe „Schellack“ und das Tanzensemble „Shirley Apple und the Sweet Peas“ führen unter der Moderation von Klaus Schäfer ein Feuerwerk aus Tanz-Show und beliebten Songs auf mit Liedern z.B. von den Comedian Harmonists, Herbert Grönemeyer, Michael Jackson und Beyoncé. Passende Bilder zu den einzelnen Jahreszeiten zeigt die Geschichtswerkstatt auf einer Großleinwand.
Das Quartett Schellack
Ein Unternehmensberater, ein Lehrer, ein evangelischer Pfarrer und ein katholischer Theologe – kann das gut gehen? Ja, es geht. Den Beweis treten die vier Männer von Schellack an. „Wenn wir singen, soll das Spaß machen. Uns zumindest“, so lautet das Credo der Vier: Christoph Schweizer (Stuttgart), Peter Lorch (Baden-Baden), Michael Döller (Reutlingen) und Thomas Münch (Wannweil). Alle vier sind erfahrene Choristen, wechseln für „Schellack“ vom klassischen ins unterhaltsame Fach.
Auf dem Programm der Band stehen jazzige und poppige, deutsche, englische und amerikanische Lieder. Ob „Ausgerechnet Bananen“, „Badewasser-Song“, „Ich brech´ die Herzen“ aus den 30-er und 40-er Jahren, oder fetzige Titel aus heutiger Zeit wie „Männer“ von Herbert Grönemeyer oder „Macho, Macho“ von Rainhard Fendrich, immer wieder werden sich bei Schellack besinnliche und humorvolle Momente abwechseln.
„Shirley Apple & The Sweet Peas“ ist ein Tanzensemble, bestehend aus professionellen und semiprofessionellen Tänzerinnen verschiedenster Stilrichtungen (John Cranko Akademie, Gardetanz, Musical, orientalischer Tanz etc.). Das Ensemble steht unter der Leitung von Angi Kasch (aka Shirley Apple), professionelle Musicaldarstellerin aus Hamburg, u.a. tätig für das renommierte „Schmidt’s Tivoli“.
Das Repertoire von „Shirley Apple & The Sweet Peas“ reicht von den goldenen 20ern mit Charleston, Swing und Burlesque bis hin zu den modernen Stilen wie Modern Jazz, Videoclip Dance, HipHop und den Urban Styles.
Facettenreiche Charaktere, starke und unterschiedliche Frauentypen, Spaß kombiniert mit tänzerischem Schauspiel und nicht zuletzt mitreißende Choreographien machen „Shirley Apple & The Sweet Peas“ unverwechselbar.
Fürs leibliche Wohl sorgt der Förderverein der Uhlandschule mit Fingerfood und Getränken.
Gemeindehaus Wannweil, Samstag, 24. Oktober 2015
Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr
Kartenvorverkauf: in der Gemeindebücherei, in der Kerni der Uhlandschule, über Telefon: 07121 5629732 oder über das Internet www.elternakademie.wannweil.de,
10 € Erwachsene, 8 € ermäßigt
Abendkasse: 12 € Erwachsene, 10 € ermäßigt (Jugendliche, Studenten, Rentner)
Veranstalter: Förderverein der Uhlandschule Wannweil
In fünf Jahren haben wir ein ganzes Auto zusammen
66 kleine und große Helfer waren bei der Herbst-Markungsputzete im Einsatz
Unter dem Motto „Noch einmal großreinemachen, bevor es kalt wird. Es wird Zeit für den Herbst-Kehraus“ wurde auf Anregung des NABU Wannweil heuer erstmals probiert, ob die Markungsputzete nicht dauerhaft auf den Herbst verlegen kann. Durch diese Aktion soll die Natur im Herbst von Unrat befreit werden, um die Tiere nicht während der Brut- und Setzzeit im Frühjahr zu stören.
Genau 66 Leute waren der Bitte gefolgt, die Straßen, Wege und Felder vom Müll zu befreien. Bei Nieselwetter und Nebel machten sie sich – ausgestattet mit Eimern und Handschuhen – an die Arbeit, Wannweil herauszuputzen. Die zahlenmäßig größten Truppen bildeten der Förderverein der Uhlandschule (18), der NABU (13) und die Neuapostolische Kirche mit 11 Saubermännern und -frauen. Die Wannweiler Asylanten waren mit 10 Personen dabei.
Das Fazit nach getaner Arbeit? 600 Kilogramm Müll wurden innerhalb der Gemarkungsgrenzen eingesammelt, davon waren 400 Kilogramm Restmüll und 200 Kilogramm Metall.
„Die Zahlen sind logischerweise etwas geringer als im Frühjahr“, stellte Volker Steinmaier der Cheforganisator, der Markungsputzete fest. „Da sammelten wir noch 600 kg Restmüll und 200 kg Schwermetall. „Aber seither ist ja auch nur ein halbes Jahr vergangen und nicht wie sonst üblich, ein ganzes Jahr.
Kritisch betrachten die Verantwortlichen allerdings die Situation am Unteren Mühlweg. Dort hatten die Helfer alle Hände voll zu tun, um die Hinterlassenschaften der Lkw-Fahrer aufzusammeln. Getränkeflaschen in allen Größen, „Coffee to go“ Becher und zahlreiche Essensverpackungen der gängigen Fast-Food-Ketten säumten das Echazufer. Ganz übel sah es auch entlang der Kusterdinger Straße aus. Zahlreiche Autofahrer, die sich im Wald ungestört fühlen, hatten hier offensichtlich Unmengen von Restmüll abgeladen und in den Straßengraben gekippt.
Im Sammelbezirk des Fördervereins wurde eine ganze Reihe von verrosteten Tischen und Dachrinnen gefunden.
„In fünf Jahren haben wir ein ganzes Auto zusammen“, zeigt sich ein Helfer der Geschichtswerkstatt optimistisch. Autoreifen, Felgen, Radkappen, Spiegel, Warnleuchten, Spoiler, Scheibenwischer, Batterien und sogar eine Kofferraumwanne wurden schon gefunden. „Nur ein Lenkrad fehlt bisher noch in der Sammlung.“
Nach dem fleißigen Einsatz stärkte sich die große Helferschar auf Einladung der Gemeinde Wannweil bei einem Mittagessen, das der Förderverein der Uhlandschule in der Mensa angeboten hatte.
Die Wannweiler Vereinsvorstände werden in ihrer Sitzung am 5. November darüber befinden, ob die Putzete in Zukunft im Herbst oder wie bisher im Frühjahr durchgeführt wird. Die zahlreichen Schulkinder waren sich aber allesamt darüber einig: „Im Frühjahr ist es besser, weil man da den Müll gut sieht. In dem hohen Gras oder unter den zahlreichen Blättern konnte man heute den Unrat teilweise nur erahnen“.
Flotte Zeitreise durch neun Jahrzehnte – Tanz-Gala „Bewegte Zeiten“
10 Jahre Haus in der Dorfmitte in Wannweil
Heute am Sonntag ging es los mit einem Sektempfang um 11.oo h im Gemeindehaus.Anschliessend gemeinsames Mittagessen mit den Bewohnern und Angehörigen des Pflegeheims. Ein Theaterstück bereicherte den Nachmittag. Gegen 15.ooh zog man um in das Plegeheim zu Kaffee und Kuchen. Fleissige Hände versorgten das vollbesetzte Foyer mit einem einem reichhaltigen Kuchenangebot bei dezenter Musik. Herzlichen Dank an alle Helfer und Kuchenspender.
Tag des offenen Denkmals am 13.09.2015 in der Alten Spinnerei
Die heute noch intakte Technik des Wasserkraftwerks kann besichtigt werden. Es werden zwei Führungen angeboten. Beginn ist jeweils um 13 und um 15 Uhr.
„Draußen in der Fabrik“- Diaschau der Geschichtswerktstatt (Walter Ott) im Batteurgebäude. Diese Diaschau wird in der Zeit von 11 bis 18 Uhr in regelmäßigen Abständen wiederholt. Das Batteurgebäude ist bestuhlt.
Die Geschichtswerkstatt lässt für die Kinder ihr historisches Kinderkarussell laufen (11 bis 18 Uhr).
Den fulminanten Schlusspunkt der Schau wird Hanna Herrlich und ihre Band setzen (17 bis 18 Uhr). Hanna Herrlich hat sicherlich herrliche Lieder und ihre Begeisterung im Gepäck. Die deutschsprachigen Liedermachersachen kommen direkt aus dem Leben und aus dem Herzen. „ Liedermachersachen, das klingt genauso wie ich es mir vorstelle: nach Liedern mit Herz und Kopf, einer Menge Spaß und Groove.“(Hanna Herrlich).























