Die Bäckerei Klett schloss an Heiligabend
Archiv der Kategorie: Unsere Gegenwart
Kletterseilparcours eine Erfolgsgeschichte
Eine Erfolgsschichte!
Wir haben beim Sparda-Wettbewerb „SpardaImpuls 2014“ den 3. Platz erreicht. Wahnsinn! Bei einer so großen Konkurrenz! Es haben sich insgesamt 342 Grundschulen an diesem Wettbewerb beteiligt. Es wurde keine Mühe gescheut, das Ergebnis bis zum Schluss zu halten und aufgrund der Idee der Aktion (Deckreisig kostenlos auf dem Weihnachtsmarkt anzubieten und bei dieser Gelegenheit über den Kletterparcours zu informieren) in Verbindung mit dem unermüdlichen Einsatz von Lehrern, Fördervereins- und Albvereinsmitgliedern konnte das Ergebnis gesichert werden. Ohne diese Aktion würde es heute anders aussehen, der Abstand war gegen Ende des Wettbewerbs zu knapp, um bis zum Schluss gehalten zu werden. Letztendlich fließen nun zusätzlich 2.500 € auf unser Konto zur Finanzierung des Kletterparcours.
Es ist schön zu erleben, dass so viele Menschen daran beteiligt waren! Nun können wir die beiden Rundbänke inmitten des Parcours (für 2.500 €) auch noch aufstellen.
Heute ist der letzte Arbeitstag bei der Bäckerei Klett
Bäckerei Klett in Wannweil.
Eine kleine Familien- und Betriebsgeschichte.
Am 24 12.2014 ist der letzte Arbeitstag in der Backstube von Heiner Klett. Nach über 134 Jahren gibt es den Familienbetrieb Klett nicht mehr. Der Urgroßvater von Bäckermeister Heiner Klett, der am 15. Januar 1835 in Dußlingen geborene Adam Klett, heiratet 1866 in Wannweil die Müllertochter aus der oberen Mühle, Pauline Friederike Weiß. 1874 kauft Adam Klett in Betzingen das Haus Im Wasen 27 von Constantin Zotz, welcher dort schon eine Gastwirtschaft betrieb. Am 18.8.1874 erhält Klett die Schankerlaubnis. Er war nun Bäcker und Wirt. Bereits 1881 übergibt er das Anwesen an Martin Bader und zieht nach Wannweil.[1] Seither gibt es in der Hauptstraße 26 die Bäckerei Klett. 1902 stirbt Adam Klett im Alter von 67 Jahren. Sein Sohn Heinrich, 1879 als zwölftes von 17 Kindern geboren, übernimmt die Bäckerei. Damals war er noch ledig, er heiratete 1913 Rosa Walter aus Bernloch gebürtig. Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor, eine Tochter und zwei Söhne. Sohn Karl, auch gelernter Bäcker, ist 1942 als Unteroffizier südlich des Ilmensees in Russland gefallen. Er wurde 22 Jahre alt. Sohn Ernst der Bäckermeister ist 1974, nur 53 Jahre alt, an den Folgen eines Autounfalls gestorben. Heiner war damals erst 19 Jahre alt und hatte die Meisterprüfung noch vor sich. Mit tatkräftiger Unterstützung seiner Mutter ging das Geschäft aber weiter. Bis heute konnte die gutgehende Bäckerei im nicht immer leichten Fahrwasser des Bäckerhandwerks gehalten werden. Die Bäckersleute bleiben im Stammhaus wohnen. Man wird sie im Laden des Nachfolgers ab und zu antreffen.
(Zusammengestellt von Walter Ott)
[1] Reutlinger Geschichtsblätter Folge 19 Seite 108
Ein neuer Backofen wird montiert. Der Senior Heinrich Klett (1879-1966) lässt es sich nicht nehmen, beim Probebacken dabei zu sein. Bäckermeister Ernst Klett schaut gespannt zu.
Fotos vom letzten Verkaufstag, 24.Dezember 2014
Umfrage Fastenbrechen 4. Juli 2015
Lieber AK „Interkulturelle Begegnung Wannweil“,
liebe Freunde des Fastenbrechens,
liebe Freunde der Begegnungen zwischen den unterschiedlichen Kulturen,
zugegeben, der Zeitraum für diesen Blog-Beitrag ist ungewöhnlich. Heute, am Heiligabend erhalten Sie fortwährend zu Ihrer Freude wunderschöne Weihnachtspost. Damit kann ich heute leider nicht dienen!
Ich poste diesen Beitrag aber trotzdem, zumal er mit der Vorbereitung unseres nächstjährigen Fastenbrechens etwas zu tun hat. Und der Austausch bzw. die Begegnung zwischen den Kulturen ist ja nicht nur das ganze Jahr über wichtig und notwendig, sondern gerade auch über Weihnachten.
Bei unserer letzten AK-Sitzung haben wir festgestellt, dass am diesjährigen Fastenbrechen rund 200 Personen teilgenommen haben und zwar rund 150 Türkischstämmige und rund 50 Deutsche. Unsere türkischen Mitglieder im AK haben es bedauert, dass im Vergleich zu den türkischen prozentual wenig deutsche Mitbürger am Fastenbrechen teilgenommen haben. Es ist der Wunsch geäußert worden, dass beim nächsten Fastenbrechen möglichst mehr Deutsche teilnehmen sollten.
Wir (Deutsche) haben deshalb als „Hausaufgabe“ unserer AK-Sitzung vom 06.11.2014 mit auf den Weg bekommen haben, bei allen Deutschen – bis zur nächsten Sitzung am 20.01.2015 – abzufragen, ob diese (und ggf. mit wie vielen Personen) voraussichtlich zum Fastenbrechen am 04.07.2015 kommen werden. Auf der Grundlage dieser – vorläufigen – Anmeldungen werden dann unsere türkischen Mitbürger die Anzahl der türkischen Teilnehmer am Fastenbrechen ausrichten.
Ich darf Sie deshalb bitten, mir bis zum 19.01.2015 über diesen Link
http://doodle.com/cxxt3eihwss8xvx5
mitzuteilen, ob Sie voraussichtlich am Fastenbrechen am 04.07.2015 (Einlass 20 Uhr, Beginn 20:30 Uhr) teilnehmen werden. Vielen Dank!
Könnten Sie bitte diesen Beitrag auch an Ihre Bekannten/Freunde weiterleiten, von denen Sie wissen, dass diese an Begegnungen interessiert sind.
Das Fastenbrechen wird von folgenden Vereinen und Gruppierungen organisiert:
- Förderverein Uhlandschule Wannweil
- Forum für kulturelle Begegnung Reutlingen
- Grün-Alternative-Liste Wannweil
- SPD Wannweil
- AK Interkulturelle Begegnung Wannweil
Mit freundlichen Grüßen
Volker Steinmaier
AK „Interkulturelle Begegnung Wannweil“
Hauptstr. 11
72827 Wannweil
P.S.:
Ich möchte alle jenen Danke sagen, die uns begleitet und unterstützt haben und die dazu beigetragen haben, dass sich Menschen unterschiedlicher Kulturen begegnen konnten. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, viel Glück, Gesundheit und viel schöne Begegnungen im neuen Jahr.
Wannweiler Heizungsbaufirma Ulmer unterstützt die Spendenprojekte des Wannweiler Weihnachtsmarktes
Die Spende des Weihnachtsmarktes 2014 geht heuer ins Ausland. Zu gleichen Teilen werden folgende Projekte unterstützt:
- Projekt „Hilfe und Rehabilitation für behinderte Kinder aus Diqing/China“
- Projekt zugunsten der Hochwasserkatastrophe in Berkovitza/Bulgarien.
Achim Ulmer und Ulrich Trauner, die beiden Geschäftsführer der Wannweiler Heizungsbaufirma Ulmer übergaben am vergangenen Donnerstag einen Scheck in Höhe von 1.878 Euro an Bürgermeisterin Anette Rösch und den Vorsitzenden des Weihnachtsmarktausschusses Volker Steinmaier
Die Heizungsbaufirma Ulmer unterstützt die Spendenaktion des Weihnachtsmarktes. V.l.n.r.: Volker Steinmaier (Vorsitzender des Weihnachtsmarktausschusses), Eugen Kern, Bürgermeisterin Anette Rösch, Maren Stanislaus, Maria und Markus zum Felde, Achim Ulmer (Geschäftsführer der Fa. Ulmer, Wannweil), Ulrich Trauner (Geschäftsführer der Fa. Ulmer, Wannweil)
Die 52 Anbieter des Weihnachtsmarkts spendeten insgesamt 1.228,00 €. Die Laubhütte, ein Freundeskreis innerhalb der Evang. Kirchengemeinde, erzielte mit ihrem Waffelverkauf einen Gewinn von 650,00 €. Addiert man diese beiden Zahlen zusammen, so ergab sich heuer ein – vorläufiges – Spendenaufkommen von 1.878,00 €.
Die Firma Ulmer legte nun mit ihrer Spende eben nochmals diesen Betrag von 1.878,00 € drauf.
Bürgermeisterin Anette Rösch bedankte sich sowohl bei der Firma Ulmer als auch bei den anderen Spendern. Ihr ausdrücklicher Dank gilt auch dem Weihnachtsmarktausschuss sowie dem Förderverein der Uhlandschule Wannweil, weil diese die beiden Benefizkonzerte im Gemeindehaus so erfolgreich organisiert hatten.
Markus und Maria zum Felde freuten sich über die Spenden aus ihrer Heimat Wannweil, beide wohnen seit 2002 in Diqing, einer autonomen tibetischen Präfektur in Yunnan/China. Sie arbeiten unter „Bless China International“ („BCI“), deutsch: “Segne China International” (www.blesschina.org). BCI ist eine internationale evangelische Organisation, die sich ganz besonders der armen und bedürftigen Kinder annimmt. BCI hilft Menschen, die von Lepra direkt oder indirekt betroffen sind. Diese Hilfe ist nicht nur auf das Medizinische begrenzt, wie z.B. die Wundversorgung, sondern sie schließt auch alle anderen Lebensbereiche mit ein (i.e. sozial, wirtschaftlich, Bildung etc.).
Auch Maren Stanislaus zeigte sich glücklich über die Spende aus Wannweil zugunsten der Hochwasserkatastrophe in Berkovitza/Bulgarien. Anfang September kam sie zusammen mit Bürgermeisterin Anette Rösch aus Berkovitza zurück. Beide erlebten dort eine schreckliche Unwetterkatastrophe. Durch wochenlange Regenfälle und einem gewaltigen Wolkenbruch war der kleine Fluss dort so angestiegen und überschwemmt worden, dass Häuser und Brücken einstürzten, Asphalt auf den Straßen aufbrach und Grundstücke fortgespült wurden. Stanislaus ist mit der Stadt Berkovitza durch ihre SES-Einsätze (Senior-Experten-Service) im Heim für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen seit Jahren sehr verbunden.
Volker Steinmaier, der Vorsitzende des Weihnachtsmarktausschusses, fasste zusammen, dass der Weihnachtsmarkt insgesamt 4.800 Euro einbrachte. Jeweils rund 1.700 Euro kamen bei den beiden Benefizkonzerten hinzu. Wannweiler Bürger spendeten bisher 500 Euro, so dass für die Wannweiler Hilfsprojekte inzwischen rund 8.800 Euro eingegangen sind. Der Erlös wird nun aufgeteilt: 6.200 Euro gehen an die Menschen in Berkovitza, 2.600 Euro an das Projekt in Diqing für Kinder mit Behinderungen.
Schon 5 Jahre ist es her…………………….
Herzliche Einladung zur Sitzung der Geschichtswerkstatt am 8. Januar 2015
- die Erstellung einer Konzeption für den Farrenstall sowie
- die Organisation einer Ausstellung zur Spinnerei Wannweil.
Tolles Spendenergebnis bei Benefizkonzert des Musikvereins zugunsten der Bläserklasse
Beim Benefizkonzert zugunsten der Bläserklasse der Uhlandschule am vergangenen Sonntag, sind Spenden von insgesamt 2.433 € zusammengekommen. Hierfür bedanken wir uns bei allen Spendern recht herzlich. Damit sind wir unserem Ziel, die Bläserklasse dauerhaft als feste Einrichtung in Wannweil zu etablieren, ein großes Stück näher gekommen.
Martin Rein, Musikverein Wannweil und Volker Steinmaier, Förderverein der Uhlandschule Wannweil
Benefizkonzert am kommenden Sonntag um 17 Uhr
Erster Advent im Wannweiler Gemeindehaus – Gelungenes Benefizkonzert mit „Schellack“
Swingin‘ Christmas war der Titel des a-cappella-Konzerts, mit dem das Männerquartett Schellack am ersten Adventssonntag vorweihnachtliche Stimmung ins Wannweiler Gemeindehaus brachte. Auf dem Programm standen jazzige und poppige, englische und amerikanische Weihnachtslieder. Ob „Stille Nacht“ in der englischen Variante oder humorige Titel wie „Santa Claus is coming to Town“ – bei Swingin‘ Christmas wechselten sich besinnliche und humorvolle Momente ab. Bürgermeisterin Anette Rösch und Maren Stanislaus informierten über das Spendenprojekt. Fürs leibliche Wohl sorgte der Weihnachtsmarktausschuss mit Fingerfood und Getränken.
Das Quartett Schellack
Ein Unternehmensberater, ein Lehrer, ein evangelischer Pfarrer und ein katholischer Theologe – kann das gut gehen? Ja, es geht. Den Beweis traten die vier Männer von Schellack an. „Wenn wir singen, soll das Spaß machen. Uns zumindest“, so lautet das Credo der Vier: Christoph Schweizer (Stuttgart), Peter Lorch (Baden-Baden), Michael Döller (Reutlingen) und Thomas Münch (Wannweil). Alle vier sind erfahrene Choristen, wechseln für „Schellack“ vom klassischen ins unterhaltsame Fach.
Der Abend mit Schellack war klasse. Die Begeisterung und Freude, die die Vier auf der Bühne hatten, spürten alle Zuhörer. Deshalb schwappte diese Stimmung postwendend auf das Publikum über, das – dank ihrer Klasse – einen wunderschönen und stimmungsvollen Abend verbringen durfte, den wohl so schnell niemand vergessen wird. Ihre Einlagen zwischen den Stücken sorgten für Kurzweile, Stimmung, Spaß und Gelächter; sie waren die ideale Ergänzung zu den professionell vorgetragenen Liedern.
Als Veranstalter hatte ich das Glück, mit den meisten Leuten, die den Saal verließen, sprechen zu dürfen (da ich ja zusammen mit Gisela Dräger die Spenden einsammelte). Deshalb erlebte ich hautnah, dass alle Zuhörer total begeistert waren vom Schellack- Auftritt. Ich erhielt von den Fans dieses genialen A-cappella-Quartetts wiederholt den Auftrag, Schellack jedes Jahr einmal nach Wannweil zu holen. Alle die da waren, signalisierten, beim nächsten Auftritt der Band wieder zu kommen.
Vielen Dank an Schellack, vielen Dank an Christoph Schweizer, Peter Lorch, Michael Döller und Thomas Münch, „dass Ihr hier wart!“
Wannweil wartet nun auf den nächsten Schellack-Auftritt, von einer Auflösung der Band hält in unserer Gemeinde niemand etwas. Inklusive des Erlöses aus der Bewirtung ist bei dem Konzert ein Erlös rund 1.700 Euro zugunsten der Hochwasserkatastrophe in Berkovitza herausgekommen. Hierfür möchte ich mich im Namen des Weihnachtsmarktausschusses bei allen Spendern recht herzlich bedanken.
Schon bei der Benefiz-Tanz-Gala des Fördervereins der Uhlandschule, die am Samstag, 24.10.2015 im Wannweiler Gemeindehaus stattfinden wird, könnte es ein Wiedersehen mit Schellack geben. Profitänzer um Angela Kasch wie z.B. Shirley Apple (Burlesque) und The Sweet Peas (Showdance) werden dort auf Musik aus den 20er bis 40er Jahren tanzen. Das ist doch genau auch die Musik von Schellack! Es wäre klasse, wenn „unsere Vier“ hier mitwirken könnten, schon allein der vielen Wannweiler Schellack-Fans zuliebe, oder?
















