… aber sonst haben sich viele Dinge verändert. Vor 50 Jahren war die Hauptstraße noch schmal und idyllisch – heute verkehren darauf mehr als 6 000 Fahrzeuge pro Tag.
Auf dem Foto von Erich Holder sieht man Wannweil, von Betzingen her kommend. Im Vordergrund erkennen wir das ehemalige Spinnerei-Areal.
Unser ganz herzliches Dankeschön möchten wir an dieser Stelle allen 87 Wahl-helferinnen und Wahlhelfern aussprechen, die zugesagt haben, während der Wahl und bei der Auszählung der Gemeinderatswahl, der Kreistagswahl und der Europawahl mitzuarbeiten. Nur durch diesen freiwilligen und ehrenamtlichen Einsatz wird es möglich sein, die umfangreiche und aufwändige Ermittlung der Wahlergebnisse durchzuführen.
Die erste Schulung für alle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die bei den Kommunalwahlen mithelfen werden, findet am Montag, 5. Mai 2014, 19.00 Uhr im Ratssaal des Rathauses statt. Unser herzlicher Dank gilt all diesen Wahlhelfern, die nicht nur am Wahltag im Ehrenamt diesen wichtigen Dienst zu übernehmen, sondern auch die hierfür notwendigen Schulungen besuchen werden.
Anlässlich eines Jubiläums traten die Aktiven in der Wannweiler Tracht auf. Diese wurde wurde anlässlich der Sechzigjahrfeier 1968 angeschafft. Das Foto entstand vermutlich zur 75 Jahrfeier 1983.
Bis um 1965 betrieb in diesem Gebäude der Gipsermeister Willy Hauke (1919-2010) ein Gipsergeschäft. er verlegte dann in den Unteren Haldenweg. Geschäftsbeziehungen verbanden den Gipsermeister mit dem Betzinger Künstler und Inhaber einer Bautechnikfirma Norman Bögle. Dieser schuf, wohl um 1950, ein Sgraffito an der Hauswand Haukes. Weitere Arbeiten Norman Bögles dieser Technik sind mir an einem Schuppen in Nähe der Reutlinger Kläranlage und in einer Gemeinde im Neckartal bekannt.
Dargestellt sind Wannweiler Motive, Schlangensage, Trachtenpaar, Eröffnung der Eisenbahn 1861, Eselmotive.
Leider wurde das Kunstwerk vor längerer Zeit entfernt. Ob es unter dem neuen Putz noch der Wiederentdeckung harrt, ist nicht bekannt.
Ernst Schüle
geb. 30.Jan.1902 in Oberriexingen
gest. 1.Febr.1988, in Gönningen beerdigt
1929 Pfr. in Orendelsall
1936-1948 Pfarrer in Gönningen
1948-1969 Pfarrer in Wannweil
Ablauf Beerdigung. Ausgelegt bei der Trauerfeier
TRAUERGOTTESDIENST FUR PFARRER I.R. ERNST SCHÜLE
30. Januar 1902 – 1. Februar 1988
Vorspiel
Lied: „Nun bitten wir den Heiligen Geist“ (99,1-4)
Grusswort – Gebet – Stilles Gebet
Posaunenchöre aus Wannweil und Gönningen
Schriftlesung
Lied: „Herr Christ, der einig Gotts Sohn“ (46,1-5)
Text und Predigt
„Darum steht rest, unbeweglich und nehmet immer zu in dem Werk des Herrn weil ihr wisset daß eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn“ (1. Kor, 15,58 Denkspruch von Ernst Schüle)
Lied: „Kann uns doch kein Tod nicht töten“ (297,8)
Gebet
Lied: „Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden“ (297,11+12)
Nachrufe
Nachspiel
Beisetzung auf dem Gönninger Friedhof
Die Angehörigen danken herzlich für alle Zeichen der Anteilnehme und laden ein zu einem Imbiß ins Ev. Gemeindehaus (Nähe Kirche).
Das Opfer dieses Gottesdienstes soll der Erneuerung der Kirchenfenster zugedacht werden.
Fabrikant Karl Conzelmann, seit 1934 Mitinhaber (mit Richard Burkhardt) der Spinnerei und Weberei Wannweil, seit 1964 Alleininhaber. Am 31.03.1987 wird der Betrieb Wannweil stillgelegt.
Das Bild zeigt K. Conzelmann (* 29.5.1880 + 13.4.1972 ) im Jahr 1960 an seinem Schreibtisch im Stammwerk Tailfingen. Conzelmann war bis ins hohe Alter im Werk aktiv tätig. Der Trauerflor zeigt, daß 1959 seine Ehefrau gestorben ist.
Mitglieder des NABU Wannweil machten am vergangenen Sonntag eine Exkursion an die Zielfinger Seen. Der mittlere See ist der Vogelwelt vorbehalten und bietet beste Beobachtungsmöglichkeit. Zur Zeit brüten viele Wasservögel und Limikolen.
Gruppenbild vor dem Schulhaus Schulstraße Wannweil.
Die Kinder sind vom Jahrgang 1919. In der vorderen Mädchenreihe erkennt man als 3. von links Martha Kern geb. Mayer. Sie ist im 95 Lebensjahr noch rüstig. Dahinter im dunklen Kleid, Klara Wollpert, sie ist 1920 in Wannweil geboren und 2008 verstorben.
Vielleicht hat sich jemand auf diese Seiten verirrt und erkennt sogar seine Oma oder den Opa? Es sind noch 35 weitere Personen abgebildet. Einen Kommentar schreiben kostet nichts.
aufgenommen vor der Johanneskirche um 1923. In der oberen Reihe steht rechts Erich Gutbrod, der spätere Gipsermeister. Der kleine Junge links ist Karl Schäfer. Wer seine Eltern oder Großeltern erkennt, darf gerne einen Kommentar schreiben.