
Am 1. Juli 2000 kam nochmals Leben in den Hof des bäuerlichen Anwesens in der Bahnhofstraße 8. Das Haus wurde um 1850 von Johann Georg Gaiser (1817-1881) erbaut, 1870 nach der Heirat von Sohn Jakob (1842-1904) erweitert und von Enkel Jakob Gaiser später übernommen.
2001 wurde das Bauernhaus abgebrochen. Heute stehen stehen die Doppelhäuser Bahnhofstraße 8 und 10 auf dem Areal neben dem ehemaligen Postgebäude.

Nostalgie pur. In der Nachkriegszeit um 1950/60 waren diese Traktoren der Stolz ihrer Besitzer. Die markanten Überrollbügel mussten später aus Sicherheitsgründen zum Unfallschutz nachgerüstet werden. Die Feldarbeit mit Pferden war auch nicht ungefährlich, das musste der Hausbesitzer 1945 erfahren. Er erlag seinen Verletzungen, die er sich zuzog, als seine Pferde scheuten und durchgingen.

Beim Abbruch der Scheune konnten zwei Pfosten eines alten Webstuhles gerettet werden. Sie wurden beim Hausbau als Konstruktionshölzer unter dem Vordach eingebaut. Das Eichenholz des ausgedienten Webstuhls war vor 150 Jahren zu wertvoll um verbrannt zu werden.
