Eisenwarenhandlung Klett

Bild 2020040102 Aufnahme 1906

Hauptstraße 28, erbaut als Haus Nr. 92 um 1850. Der Kaufmann Adolf Mayer, geb. 5. Februar 1878 in Wannweil, heiratete 1905 die aus Betzingen stammende Christina Brucklacher. Im März 1919 zog die Familie mit fünf Kinder nach Unterhausen. Der Mechaniker Karl Klett (1892-1953), ein Bruder von Bäcker Heinrich Klett, kaufte das Haus und betrieb einen Eisenwarenhandel. Seine Frau Friedericke geb. Mayer (1897-1984, Heirat 1920) war eine Kusine 2. Grades von Adolf Mayer und eine Kusine von Georg Mayer, dem Heimatbuchautor von 1960. Die „Kletten-Ricke“ verkaufte bis in die 70er Jahre Eisenwaren in ihrem kleinen Laden.

Das Haus wurde im Zug des II. Bauabschnitt des Echazusbaus 1974 von der Gemeinde gekauft und abgebrochen.

Ansicht der Rückseite um 1973. Links die alte Echazbrücke, damals bei der Bäckerei Klett. Vorne sieht man einen Bauzaun, hier stand das Haus Oberer Mühlweg 1. Es ist bereits abgebrochen und wurde durch einen Neubau ersetzt. Heute (2026) eine Schreibwarenhandlung mit Postfiliale.

Das Haus Hauptstraße 28 ist bereits abgebrochen, die Häuser 32 bis 36 sind bereits ausgeschlachtet. Rechts die gesperrte Brücke bei Bäckerei Klett, später Cafe Mayer. Hier stand auch das Haus von Karl Klett, Eisenwarenhandlung.

Karl Klett, Mechaniker um 1930

Rechnung der Eisenwarenhandlung Klett, 1937
Quittiert am 03.02.1937 von Friedericke Klett. Schreiner Christoph Ott hat 8 Pakete Nägel gekauft und bar bezahlt. Ich erinnere mich, dass ich um 1965 auch Nägel gekauft habe.