Die Kinder und Lehrer begeisterten die Zuschauer mit Musik und Tänzen . Man merkte allen die Begeisterung an, mit welcher Freude sie alles einstudiert haben. Grosses Lob an alle. Mit viel Beifall wurden sie belohnt.
Frühschoppen mit dem MV Wannweil
Am Sonntag,28.Juni hat der MV Wannweil zum Weisswurst Frühschoppen mit Egerländer Musik eingeladen. Von 11.oo bis 14.oo h spielten die Egerländer Besetzung des Musikvereins unter der Leitung von dem frischgebackenen Vater Martin Rein flotte Weisen. Ab 12.oo h füllten sich die Bänke und bei herrlichem Wetter suchten sich die Gäste schattige Plätze.
Neues von den alten Dingen – die Geschichtswerkstatt berichtet
Am vergangenen Donnerstag, den 25. 06. 2015 trafen sich einige Mitglieder der Geschichtswerkstatt zusammen mit Frau Bürgermeisterin Rösch im kleinen Saal des Rathauses. Auf der Tagesordnung standen die Pläne über eine Dokumentation zur Geschichte der Spinnerei, über Aktivitäten beim „Tag des offenen Denkmals“ am 13.09.15, sowie die Weiterführung des Projektes „Farrenstall“. Mit diesem Punkt wurde begonnen.
Nachdem der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung am 18.06.15 der Nutzung des alten Farrenstalls als einem Magazin für erhaltenswerte Dinge aus der Gemeindehistorie zugestimmt hat, geht es nun an die praktische Umsetzung der damit verbundenen Ideen. Geschichtswerkstatt und Frau Rösch waren sich einig, dass eine Grundreinigung, nach vorheriger Vergitterung der Einflugmöglichkeiten für Vögel, vorgenommen werden sollte, bevor die ersten Exponate – in dem Fall ausgemustertes Schulmobiliar aus der Uhlandschule – eingeräumt werden kann. Ferner muss über die Einrichtung eines WC’s, sowie einer ordentlichen Treppe zur Erschließung des Heubodens nachgedacht werden. Hier würde sich eine außen angebrachte Eisengittertreppe anbieten, die damit auch den Anforderungen der neuen Brandschutzverordnung genügen würde.
Nachdem Frau Ulrike Franz, eine der Künstlerinnen der „Ateliergemeinschaft Spinnerei“ eingetroffen war, besprach man den Zeitplan für die vorgesehene Dokumentation über die Spinnerei Wannweil. Von Seiten der Fa. Holy gibt es keine Vorbehalte dagegen und somit kann mit den Arbeiten am Filmprojekt begonnen werden. Ein wünschenswerter Premierentermin wäre der Winter 2015/16. Die Ausstellung im Rathaus kann sicher nicht vor dem Sommer nächsten Jahres realisiert werden. Das Erscheinen einer gedruckten Dokumentation dürfte sich nicht vor dem Jahr 2017 verwirklichen lassen. Ursprünglich war nur ein Katalog geplant, indem Fotos, Texte und Dokumente auch nach Abbau der Ausstellung der Nachwelt erhalten bleiben sollten. In der Diskussion stellte sich heraus, dass die Verwaltung ein „richtiges Buch“ bevorzugen würde, da es sich als Geschenk für die zunehmende Zahl von Seniorengeburtstagen eignen würde. Auch kam der Gedanke auf, eine Textsammlung zu erstellen, in dem mehrere Autoren die unterschiedlichsten Aspekte der Spinnereigeschichte beleuchten könnten.
Desweiteren wurde die Gestaltung des „Tages des offenen Denkmals“ besprochen. Da es diesmal um Industriegeschichte geht, würde sich eine Führung im Wasserwerk der Spinnerei und eine Wanderung entlang des Kanals anbieten. Zum Abschluss des Abends zeigte Herr Gert Klinger ein Videointerview mit Herrn Helmut Kern, der Zeit seines Lebens unmittelbarer Nachbar des Farrenstalls war und viel und sehr lebendig aus seiner eigenen und der Vergangenheit dieser Gemeindeeinrichtung zu berichten wusste. Auch Herr Fritz Gogel, jahrzehntelang Vorsitzender des Reitvereins, konnte in diesem Film Manches zum Thema beitragen. Als die Sitzung gegen 21.30 h schloss, war allen Beteiligten klar, dass viel – aber sehr spannende – Arbeit auf sie wartet, sowohl was den Farrenstall, als auch den Film, die Dokumentation und die Ausstellung über die Spinnerei, betrifft.
Apropos „Ausstellung“! Waren SIE schon im Rathaus und haben SIE die Vitrinen mit den Exponaten über Krieg und Nachkriegszeit in Wannweil angeschaut? Wenn nicht, so haben SIE noch einige Wochen Zeit, dies zu tun! Ein ganz besonderes Ausstellungsstück möchten wir IHNEN heute vorstellen: NS Propagandaminister Goebbels „beste Idee“ – den Volksempfänger VE 301, produziert ab dem Jahre 1933. Er stammt aus dem Familienbesitz von Herrn Schreinermeister Walter Ott und war von 1934 bis in die frühen 50iger Jahre in Benutzung. Im August 1933 war dieser Typ auf der 10. Großen Deutschen Funkausstellung in Berlin vorgestellt worden. Die Bezeichnung „VE 301“ verwies auf den 30. Januar 1933, dem Tag der Machtergreifung der NSDAP. Sämtliche Rundfunkfirmen im Deutschen Reich waren verpflichtet, den auf Veranlassung des Propagandaministers entwickelten Radioapparat baugleich zu produzieren. Durch Standarisierung und kostengünstige Serienfertigung sollte der technisch einfache und schlicht gestaltet Volksempfänger für jeden Haushalt finanziell erschwinglich sein und somit erhöhte sich die Ausstattung der deutschen Haushalte mit Radiogeräten zwischen 1933 und 1941 von 25 auf 65 Prozent. Genaue Instruktionen des Ministeriums für Propaganda regelten bis ins kleinste Detail die Berichterstattung des Mediums. Um einer aus Überdruss von der NS-Propaganda resultierenden Abwendung der Hörer entgegenzuwirken, nahmen auf Anweisung von Goebbels zahlreiche Wunschkonzerte, Unterhaltungssendungen, Hörspiele, sowie im Zweiten Weltkrieg zusätzlich die Wehrmachtsberichte, einen festen Platz in den Programmen ein. Nach dem Zusammenbruch von Nazideutschland wurden viele Radios von den Siegermächten konfisziert oder fielen dem Modernisierungswahn der 50iger Jahre zum Opfer. Unser Ausstellungsstück ist deswegen eine absolute Rarität – aber auch alle anderen Objekte lohnen einer genaueren Betrachtung. Sollten SIE Auskünfte zu einzelnen Dinge wünschen – Herr Ott ist IHNEN gerne behilflich.
Wannweiler Trachtenmädchen um 1900
Aus dem Album von Maria Kern (1876-1955)
Das können nur die Geschwister Kern sein, Maria (1876-1955), Christina (1877-1960) und in der Mitte Karoline (1885-1967).
Die Aufnahme entstand um 1900 im Atelier des Reutlinger Fotografen Otto Lauer. Maria heiratete 1901 Johannes Kern und wurde 79 Jahre alt. Christina war nicht verheiratet, sie starb im Alter von 82 Jahren. Die Jüngste, Karoline, heiratete 1911 den Schreiner Karl Reichart und wurde 81 Jahre alt. Alle drei verbrachten ihr Leben in Wannweil.
Gasthaus „Zum Waldrand“ in Wannweil
Motorradgruppe um 1935 vor dem „Waldrand“.
Erbaut um 1891, Webmeister Johann Schuster erhält mit Rücksicht auf die Firma Schirm & Mittler die Konzession zum Betrieb einer Wirtschaft. In Krieg und Nachkriegszeit war die Familie Werner lange Jahre Betreiber des Lokals. Kurt Werner hört als Gastwirt im Januar 1981 in der Gaststätte „Waldrand“ auf.
Werbung auf einer Nachkriegspostkarte: Gasthaus z. Waldrand, gern besuchtes Ausflugslokal, bekannt gute Küche, reelle Getränke, Gartenrestauration, großer Parkplatz, Tel. 6766 Reutlingen, Besitzer Fritz Werner.
Nach einem kurzen Intermezzo als Gasthaus Rose hat ein neuer Besitzer und Wirt 2014 die Gaststätte wieder Waldrand genannt.
Morgen ist Sitzung des Gemeinderats – Auf der Tagesorndung steht die „Konzeption der Geschichtswerktstatt zum Farrenstall“
Liebe Mitglieder der Geschichtswerktstatt Wannweil,
der Wannweiler Gemeinderat befasst sich Morgen, am Donnerstag, 18. Juni 2015, ab 18.30 Uhr, mit der Konzeption der „Konzeption der Geschichtswerktstatt zum Farrenstall“. Es wäre schön, wenn möglichst viele unserer Mitglieder zu dieser Sitzung kommen würden, denn dann könnten wir dem GR auch – zahlenmäßig – aufzeigen, das wir sehr stark daran interessiert sind, im Farrenstall ein dorfgeschichtliches Magazin einzurichten.
Es wäre toll, wenn Sie sich für ca. 1 Stunde frei machen könnten und zu dieser Sitzung kommen würden!
Also: Donnerstag, 18. Juni 2015, ab 18.30, Rathaus Wannweil, Ratssaal!
Volker Steinmaier
Vesper beim Richtfest
Richtfest in Wannweil
Richtfest des neuen Feuerwehrhauses Wannweil
Frau BM Rösch bedankte sich in Ihrer Ansprache bei allen Beteiligten über die hervoragende Arbeit. Zeit und Kostenplan stimmen. Der Bauleiter bedankte sich sehr schön in Gedichtform und warf das leere Glas, nachdem es gefühlte 5 mal nachgeschenkt wurde, mit Schwung über die Brüstung. Auch befreundete Wehren aus den Nachbargemeinden beehrten die Wannweiler Kameraden.
Richtspruch, Neubau Feuerwehrhaus Wannweil
Richtspruch
Richtfest am 10.06.15
Neubau Feuerwehrgebäude Gemeinde Wannweil
Mit Gunst und Verlaub!
Gar stattlich aufgerichtet steht ein stolzer Neubau, wie Ihr seht.
Ich möchte grüßen alle Gäste, die geladen zu diesem Feste.
Das Richtfest ist ein alter Brauch, wir Leute vom Bau bedanken uns auch.
Auf Sichtbetonwänden sicher und gut, das Gebäude gar fachgerecht ruht. In seines Betons schlichter Pracht, betoniert und gediegen gemacht. Damit es lange Jahre zum Nutz, der Feuerwehr bietet Obdach und Schutz.
Der nächste Schluck den Architekten gebührt, die Entwurf und Planung so treffend ausgeführt. „dasch zürn architekten“ waren dran das Gebäude ist gelungen von Anfang an.
dasch zürn architekten sie leben hoch!
Die Konstruktion, den Statikplan. Dem Büro „tragwerkeplus“ vertraute man dies an. Sie haben gerechnet und wenig diskutiert, gezeichnet, sich sehr engagiert.
Das Büro „tragwerkeplus“ Es lebe hoch!
Das nächste Wort den Betonbauern gebührt, die Wände und Decken in Sichtbeton so sauber ausgeführt. Sie trotzten der Sonne, Regen und Wind, und vollbrachten ihre Arbeit gut und geschwind.
Die Belegschaft der Firma List sie lebe hoch!
Und nun zum Schluss, so ist es Brauch, bedanken wir uns für’s Richtfest auch.
Einen herzlichen Toast möchte ich nicht versäumen, der Gemeinde Wannweil mit seinen neuen Räumen. Gesegnet sei das neue Haus, und Alle die da gehen ein und aus.
Du Glas zerschmettere im Grund, geweiht sei dieses Haus zur Stund.
Fotos: Dieter Ludäscher und Walter Ott



















